Papierflieger Wettbewerb in Berlin

Papierflieger Wettbewerb in Berlin

Kunst und Papierfliegerweitflug

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In dem Artikel Papierflugzeuge als Aquarell und live in der Humboldt Bibliothek hatte ich ja schon berichtet, dass Susanne Haun,  Christiane Weidner und ich im Rahmen unseres Ausstellungsprojektes: Flughafen Berlin Tegel – Eine Hommage am 11. Juni 2012 gemeinsam mit Kinder in der Humboldt Bibliothek Papierflugzeuge basteln werden und über unsere Motivation berichtet.

In den letzten Tagen fand in Salzburg das Papierflieger WM Finale im Hangar-7 statt. Es gibt ein interessantes Video der Papierflieger -Weltmeisterschaft 2012 mit einigen Hintergrundinformationen. Aber die Stimmung kommt erst so richtig in dem Video der Papierflieger WM von 2009 rüber, schauen Sie selbst.

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Herausforderung zum Wettbewerb in Papierfliegerweitflug

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Nun durch die Videos wurde unser Ehrgeiz entfacht. Am 11. Juni 2012 in der Zeit von 13 – 14.00 Uhr möchten wir alle Kids bis zu einem Alter von 14 Jahren zu einem Wettbewerb in Papierfliegerweitflug herausfordern. Wir werden für ein paar Preise sorgen und sicher gemeinsam eine Menge Spaß haben.

Kunst und Papierfliegerweitflug

Kunst und Papierfliegerweitflug

Also wenn Sie Lust haben, merken Sie sich doch diesen Tag vor, um unsere Ausstellung zum Flughafen Tegel in der Humboldt Bibliothek gemeinsam mit Ihren Kindern oder Enkeln zu besuchen. Sie können in der Bibliothek in aller Ruhe stöbern oder unsere Ausstellung bewundern und wir kümmern uns gemeinsam mit den Mitarbeitern der Bibliothek, um die Kids.

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Papierflugzeuge (c) Frank koebsch

Papierflugzeuge (c) Frank koebsch

Wenn Sie keine aktuellen Erfahrungen mehr mit Papierflugzeugen haben, kann ich Ihnen den Artikel Warum und wieso fliegt ein Papierflieger? empfehlen. Aber wenn Sie sich dafür interessieren, wie man so etwas professionell macht, hier ein paar gängige Bauanleitungen verschiedener Typen  LoopingPapierfliegerRaketeSprinterTaubeBatkite …. Meine Papierflugzeuge sehen so aus, wie ich diese baue, verrate ich nur am 11. Juni in der Humboldt Bibliothek.

Noch eine Besonderheit gibt es an diesem Tag. Das Papier für die Flugzeuge wird durch die Firma Hahnemühle gesponsert, die damit unser Ausstellungsprojekt unterstützt. Susanne Haun arbeitet für ihre Zeichnungen und Drucke sehr oft mit diesen Papieren.  Ich habe einige meiner Aquarelle für die Ausstellung auf Hahnemühle Papier erstellt und Christiane Weidner nutzt für ihre Fotografien oft Hahnemühle PhotoRag Ultra Smooth 305. Durch unsere langjährige Zusammenarbeit und die Idee etwas gemeinsam für Kinder zu machen, konnte wir die Fa. Hahnemühle überzeugen. Wir möchten uns für Unterstützung des Events mit den Kindern noch einmal ganz herzlich bedanken.

Gewinne für die Verlosung des Preisausschreibens – Hommage Berlin Tegel gesponsort vom ibis Airport Hotel Berlin

Gewinne für die Verlosung des Preisausschreibens – Hommage Berlin Tegel gesponsort vom ibis Airport Hotel Berlin

P.S. Um Ihre Wartezeit bis zum Ausstellungsbeginn oder dem Papierflieger Wettbewerb zu verkürzen, haben wir noch einen Tipp: Nehmen Sie doch an dem Preisausschreiben zu unserer Ausstellung Flughafen Berlin Tegel – Eine Hommage teil. 😉

P.S.S. Wenn Sie andere Menschen über unsere Ausstellung informieren wollen, nutzen Sie nicht nur Mail, Facebook oder Twitter. Wir möchten Ihnen hierzu unsere Postkarten Edition empfehlen. 😉

Die Harmonie des Ganzen und der verschobene Umzug – Zeichnungen von Susanne Haun

Die Eröffnung des neuen Flughafen Berlin Schönefeld wird verschoben – bis wann – das weiss noch keiner.

Es war vom März 2013 die Rede aber ich habe schon gelesen, dass der Termin auch unhaltbar sein.

Das heißt, dass während unserer Ausstellung weiter die Flugzeuge in Tegel starten und landen werden. Unsere Ausstellung wird nicht verschoben und alles ist geplant und läuft reibungslos.

 

Lilienthal Zyklus Blatt 47 neu (c) Susanne Haun
Lilienthal Zyklus Blatt 47 neu (c) Susanne Haun

Zu den Lilienthal Fliegern und wie sie fliegen habe ich als erstes weniger gezeichnet.

Dazu fehlten und fehlen mir die persönlichen Beobachtungen. So habe ich mir jetzt nochmals das Buch „Der Mensch fliegt“ von Werner Schwipps hervorgenommen und mir die Fotos genau angeschaut. Ein Glück dokumentierten die Gebrüder Lilienthal ihre Arbeit in zahllosen Fotos.

Übrigens: Als Stoff für ihre Flugapparate benutzen die Brüder in Wachs getränktes Schirting, ein Baumwollgewebe aus England.

Lilienthal Zyklus Blatt 46 neu (c) Susanne Haun
Lilienthal Zyklus Blatt 46 neu (c) Susanne Haun

Limitierte Edition von Drucken und Fotos

Limitierte Edition von Drucken und Fotos

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Anlässlich unseres Ausstellungsprojekt “Flughafen Berlin Tegel, eine Hommage – Zeichnung, Fotografie und Aquarell” möchten wir Ihnen eine limitierte Edition von Drucken und Fotos anbieten.

Wir haben unter den für unsere Ausstellung vorgesehenen Werken eine Auswahl aus unserem gemeinsamen Projekt getroffen, die wir exklusiv mit einer limitierten Auflage je 50 und 4 e.a.’s anbieten. Jedes Foto und jeder Druck ist nummeriert und handsigniert.

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FOTOGRAFIE Auswahl für die Edition von Christiane Weidner

Weiße Siedllung, 20x30 cm, 2012 © Christiane Weidner

Weiße Siedllung, 20×30 cm, 2012 © Christiane Weidner

Flughafen Tegel, 20x30 cm, 2012 © Christiane Weidner

Flughafen Tegel, 20×30 cm, 2012 © Christiane Weidner

Clou, 20x30 cm, 2012 © Christiane Weidner

Clou, 20×30 cm, 2012 © Christiane Weidner

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RADIERUNG Auswahl für die Edition von Susanne Haun

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Der Traum vom Fliegen (c) Radierung von Susanne Haun original Radierung – Strichätzung, 15 x 30 cm

Der Traum vom Fliegen (c) Radierung von Susanne Haun original Radierung – Strichätzung, 15 x 30 cm


AQUARELL Auswahl für die Edition von Frank Koebsch


Die Drucke von den Original Aquarellen werden auf Hahnemühle FineArt InkJet Papier  Albrecht DIN A4 erstellt.

Fliegen macht Spaß (c) Aquarell von Frank Koebsch

Fliegen macht Spaß (c) Aquarell von Frank Koebsch

Auf dem Weg zum letzten Flug am Abend (c) Aquarell von Frank Koebsch

Auf dem Weg zum letzten Flug am Abend (c) Aquarell von Frank Koebsch

Papierflieger - ready for take off (c) Aquarell vonn Frank Koebsch

Papierflieger – ready for take off (c) Aquarell vonn Frank Koebsch

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Der Verkaufspreis beträgt 50 € pro Druck.  Werden drei Blätter als Satz erworben, bieten wir Ihnen diese zu einem Gesamtpreis von 120 € zzgl. Porto an. Mit dieser Option haben Sie die Chance, für sich eine ganz persönliche Auswahl von Drucken oder Fotos von einem oder mehreren Künstlern zusammenzustellen. Wir unterstützen Sie dabei mit einem guten Preis.

Außerhalb Deutschlands teilen wir Ihnen die Preise zzgl. Versand- und Portokosten gerne mit.

Wenn Sie Interesse an einem Druck oder mehreren Blättern haben senden Sie Christiane WeidnerSusanne Haun oder Frank Koebsch eine Mail mit einer verbindlichen Bestellung.

Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Auswahl.

inladung zu unser Ausstellung Flughafen Berlin Tegel – Eine Hommage

Einladung zu unser

Ausstellung Flughafen Berlin Tegel – Eine Hommage

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Humboldt Bibliothek (c) Frank Koebsch - 1

Humboldt Bibliothek (c) Frank Koebsch – 1

Heute möchten wir Ihnen die Einladung zu unser Ausstellung Flughafen Berlin Tegel – Eine Hommage „bildlich“ überreichen. Damit nähern sich viele Monate Arbeit mit riesigen Schritten dem Höhepunkt.  Christiane WeidnerSusanne Haun und ich, Frank Koebsch werden ab den 04. Juni 2012 Fotografien, Zeichnung und Aquarelle in der Humboldt Bibliothek zeigen. Der Tag der Ausstellungseröffnung war mit Bedacht gewählt, genau einen Tag nach der geplanten Schließung des Flughafens Berlin – Tegel. Die Eröffnung des Flughafens Berlin-Brandenburg-International BER verzögert sich, aber wir bleiben trotzdem bei unserem Termin, denn es ändert sich an dem Fakt für Tegel nichts. Mit der Schließung des Flughafens Berlin-Tegel kommen einige Chancen und Herausforderungen auf Tegel und Reinickendorf zu.  Frau Schultze-Berndt die Bezirksstadträtin für Schule, Bildung und Kultur  hatte als Schirmherrin in dem Begleitschreiben zu unserer Ausstellung geschrieben:

„Der Flughafen Tegel war eine Identitätsstiftende, wichtige Einrichtung in unserem Bezirk, insbesondere nach Aufnahme des Linienverkehrs Mitte der 1970er Jahre, der zumindest den Namen des Ortsteils Tegel in die gesamte Welt getragen hat. ….  Um den Betrieb des Flughafens und des Geländes dieses wichtigen Elementes der Reinickendorfer Bezirkslandschaft künstlerisch festzuhalten und so vielleicht auch Inspiration für Ideen zur künftigen Nutzung zu geben, haben … Künstlerinnen und Künstler das Projekt …  entwickelt. ….

Da auch mir die Weiterentwicklung des Geländes und die Erinnerung an den Flughafen sehr am Herzen liegen, habe ich dafür gern die Schirmherrschaft übernommen. Es würde mich sehr freuen, wenn Sie die Umsetzung des Projektes unterstützen könnten.“

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Einladung zur Ausstellung "Flughafen Berlin Tegel - Eine Hommage" von Christiane Weidner, Susanne Haun und Frank Koebsch
Einladung zur Ausstellung „Flughafen Berlin Tegel – Eine Hommage“ von Christiane Weidner, Susanne Haun und Frank Koebsch

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Nun lassen Sie sich überraschen, wie wir die Ausstellung umsetzen werden, was Herr  Dr. Peter Funken , Kunstwissenschaftler, in den einführenden Worten, was Frau Schultze-Berndt als Schirmherrin und Frau Dr. Cornelia Gerner, Leiterin des Fachbereiches Kunst und Geschichte zu unserer Ausstellung sagen werden. Ich bin gespannt auf die Worte und Ihren Besuch zu unser Ausstellung.

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Wettbewerbgewinne bei Verlosung Hommage Berlin Tegel gesponsort vom ibis Airport Hotel Berlin

Wettbewerbgewinne bei Verlosung Hommage Berlin Tegel gesponsort vom ibis Airport Hotel Berlin

P.S. Um Ihre Wartezeit bis zum Ausstellungsbeginn zu verkürzen, haben wir noch einen Tipp: Nehmen doch an dem Preisausschreiben zu unserer Ausstellung Flughafen Berlin Tegel – Eine Hommage teil.

Interview u. Fototermin mit der Morgenpost zu unserem Projekt Hommage an den Flughafen Tegel

Am Dienstag war die Berliner Morgenpost bei mir, Susanne Haun,  im Atelier.

Vorbereitungen zum MoPo Termin (c) Foto von Susanne Haun

Vorbereitungen zum MoPo Termin (c) Foto von Susanne Haun

Christiane Weidner und ich haben mit der Journalistin und dem Fotografen einen inspirierenden Vormittag zum Thema “Flughafen Berlin Tegel – Eine Hommage – Zeichnungen, Aquarelle und Fotografien” verbracht. Frank Koebsch, der dritte in unserem Projektbunde, konnte leider aus terminlichen Gründen nicht nach Berlin kommen aber seine Aquarelle waren auf jeden Fall auch vertreten.

Mit einer Wanderkarte von Reinickendorf und unseren Erfahrungen vom Projekt berichteten wir der Reporterin unsere Erlebnisse. Der Fotograf der Morgenpost, Sergej Glanze, rückte mit einer ganzen Fotoausrüstung an und so haben wir die Bilder hin und her gehangen und uns selber von hier nach dort stellen lassen damit er alles ins rechte Licht und Bild rücken konnte.

Christiane und ich nahmen ebenfalls unsere Fotoapparate zur Hand und fotografierten während des Termins. Wir haben schon eine Auswahl an Fotos von Sergej Glanze gesehen aber gezeigt werden die Fotos für den Artikel erst in der Berliner Morgenpost. Der Artikel wird in der Woche vor der Ausstellung erscheinen, damit viele Berliner und Nicht-Berliner informiert werden.

Nach dem Termin zeichnete ich  die Blätter 42 und 43 der Lilienthal Serie.


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Interview u. Fototermin mit der Morgenpost zu unserem Projekt Hommage an den Flughafen Tegel

Aquarell – Wohin würden die Helden der Lüfte heute fliegen?

Aquarell:

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Wohin würden die Helden der Lüfte heute fliegen?

Kunst auf dem Flughafen Tegel

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Logo für unser Projekt Berlin-Tegel
Logo für unser Projekt Berlin-Tegel

Ich hatte bereits mehrmals über unser Ausstellungsprojekt Flughafen Berlin Tegel – Eine Hommage berichtet. Susanne Haun –  Zeichnerin, Christiane Weidner – Fotografie und ich als Aquarellist werden am 04. Juni 2012 unsere Ausstellung in der Humboldt Bibliothek eröffnen, genau einem Tag nach der Schließung des Flughafens Berlin – Tegel. Der Flugplatz hat seine ganz eigene Geschichte, die verbunden ist mit der Luftbrücke zur Versorgung Westberlin. Gleichzeitig hat der Flugplatz Tegel, Reinickendorf und Berlin nachhaltig geprägt. Bereits in den vergangenen Jahren wurde auf dem Flugplatz immer wieder Kunst im öffentlichen Raum installiert. In dem Artikel Kunst auf dem Flughafen Tegel hatte ich einen Teil der zugänglichen Installationen gezeigt. Besonders an getan hatten es mir auf der der Besucherterrasse der Papierflieger von Georg Kohlmaier und die Skulptur Vor dem Start nach Calais zum Europa-Flug von 1911 von Karlheinz Biederbick.

Kunst für unsere Ausstellung

Susanne Haun hatte bereits mehrmals auf ihrem Blog Zeichnungen, Radierungen und Glasobjekte für unsere Ausstellung „Flughafen Berlin Tegel, eine Hommage“  veröffentlicht. Ich möchte heute mein erstes Aquarell, das ich für die Ausstellung gemalt habe, vorstellen. Ich habe als Motiv die Skulptur „Vor dem Start nach Calais zum Europa-Flug von 1911“ gewählt. Ich habe die Skulpturen vor Jahren entdeckt, als ich auf einen meiner Flüge wartete. Ich habe überlegt, wie rasant sich die Luftfahrt entwickelt hatte. 1911 sind die Pioniere der Luftfahrt zu ihrem Abendteuer nach Calais gestartet. In den vergangenen Jahren war das Fliegen für mich wie Busfahren, einfach einsteigen und los geht es. Tegel war für mich der Flugplatz als Dienstreisender. Es waren ganz alltäglichen Dingen diese Flüge innerhalb Deutschlands, innerhalb Europas, … Was meinen Sie, Wohin würden die Helden der Lüfte heute fliegen?

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Wohin würden die Helden der Lüfte heute fliegen ? (c) Aquarell von Frank Koebsch
Wohin würden die Helden der Lüfte heute fliegen ? (c) Aquarell von Frank Koebsch

Entstanden ist das Aquarell Wohin würden die Helden der Lüfte heute fliegen? auf Hahnemühle Aquarellkarton Cornwall 450 g/m² – rau. Für mich ist das raue Cornwall ein Aquarellpapier auf dem sich wunderbare Verläufe mit leuchtenden Farben gestalten lassen. Deshalb war die Verlockung groß mit den Farben auf der Bronze der Skulptur im Vergleich zu einem kalten Licht im Hintergrund zu spielen… 😉
Fliegen macht Spaß – Malen auch. Lassen Sie sich in den nächsten Tagen überraschen, denn ich habe das Motiv des Aquarells Wohin würden die Helden der Lüfte heute fliegen? noch einmal in anderen Art und Weise gemalt.

Caroline Lilienthal – Zeichnung von Susanne Haun

Caroline Lilienthal war die Mutter der Flugpioniere Otto und Gustav Lilienthals.

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Nach Otto Lilienthal ist der Flughafen Berlin Tegel benannt worden.
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Caroline Lilienthals Mann und zwei ihrer Kinder starben früh und sie war für die restlichen drei Kinder, Otto, Gustav und Marie alleine verantwortlich. Sie heiratete nie wieder und hatte so die Chance, ihr Leben nach damaligen Maßstäben unabhängig und selbständig zu führen. Dabei war ihr größtes Ziel, die Talente ihrer Kinder so gut wie möglich zu fördern. Dadurch hatten Otto und Gustav Lilenthal die Freiheit, die sie brauchten, um ihre kreativen Ideen umzusetzen.

Carolyn Lilienthal (c) Zeichnung von Susanne Haun

Carolyn Lilienthal (c) Zeichnung von Susanne Haun

Vor dem Tod ihres Vaters hatten die Kinder gemeinsam mit ihm verschiedene Vögel gejagt und ausgestopft. All das und die Flugapparate sammelten sich im Haus der Familie. Die Mutter Caroline Lilienthal hatte für alles Verständnis.

Ich habe nur ein sehr kleines Foto von ihr in einem Buch gefunden – Passbild groß oder besser gesagt Passbild klein. So habe ich bei der heutigen Überzeichnung meine Fantasie spielen lassen und mir vorgestellt, wie Caroline Lilienthal wohl vor über 100 Jahren ausgesehen haben mag.

Caroline Lilienthal ist die 35.  und Marie Lilienthal, ihre Tochter, die 36.  Zeichnung zu diesem Thema von mir.

Marie Lilienthal (c) Zeichnung von Susanne Haun

Marie Lilienthal (c) Zeichnung von Susanne Haun

Susanne Haun: Otto Lilienthal – Namensgeber des Flughafens seit 1982

Susanne Hauns Exposé zum Projekt

Berlin Tegel: Eine Hommage an den Flugplatz mitten im Herzen von Berlin.

Otto Lilienthal – Namensgeber des Flughafens seit 1982

Im Volksmund heißt der Flughafen im Norden Berlins „Tegel“ und nicht Otto Lilienthal.

Dabei war es gerade Lilienthal, der den Traum vom Fliegen träumte und der diesen Traum für die Menschheit ein gutes Stück vorantrieb.

Lilienthal setzte das Fliegen gleich mit der Erfüllung der Träume von Frieden und Freiheit und grenzenlosen Leben auf der Erde.

Fliegen – ÜberZeichnung von Susanne Haun – Tusche auf Bütten – 30 x 20 cm

Fliegen – ÜberZeichnung von Susanne Haun – Tusche auf Bütten – 30 x 20 cm

Er saß nicht nur in seinem Kämmerlein und brütete über theoretische Flugkonstruktionen, nein, er probierte seine Beobachtungen und Flugapparate selber aus und publizierte sie mit Hilfe der Momentfotografie und der Autotypie des Druckgewerbes.

Dabei war er nicht nur eine charismatische Persönlichkeit, er erarbeite sich seine Ergebnisse durch Beobachtungen der Vögel und lange Jahre Mess reihen.

Er verstand es seine Idee zu publizieren und viele Menschen mit seiner Begeisterung mit zu reißen.

In seiner Jungend dachten seine Familie und sein näheres Umfeld, dass er Künstler werden würde – er entschied sich für die Mathematik und wurde Ingenieur.

Meiner Ansicht nach liegen die Mathematik (Naturwissenschaften) und Kunst sehr nahe beieinander. Man denke nur an DaVinci oder Maria Sybilla Merian.

Krähe über Lichtenberg – ÜberZeichnung von Susanne Haun – Tusche auf Bütten – 30 x 20 cm

Krähe über Lichtenberg – ÜberZeichnung von Susanne Haun – Tusche auf Bütten – 30 x 20 cm

Es ist unglaublich mit welchem Willen und Mut sich Otto Lilienthal  in die Aufgabe stürzte, zu fliegen.

Die Bücher „Der Mensch fliegt“ und „Lilienthal“ von Werner Schwipps bringen mich dem Menschen Lilienthal immer näher. Es ist großes Glück , dass Lilienthal seine Flüge sowohl mit eigenen Texten dokumentierte als auch fotografisch festhalten lies. Lilienthal schrieb zu einem Flugversuch im Frühjahr 1894 wo er aus 20m Höhe senkrecht zur Erde hinunter abstürzte:

„Mit klarem Bewußtsein, die Arme und den Kopf voran, den Apparat inner noch an den Handhaben festhaltend, stürzte ich dem grünen Rasen zu. Ein Stoß, ein Krach und ich lag mit dem Apparat an der Erde.“ Otto Lilienthal

Hände am Übungsberg – ÜberZeichnung von Susanne Haun – Tusche auf Bütten – 40 x 30 cm

Hände am Übungsberg – ÜberZeichnung von Susanne Haun – Tusche auf Bütten – 40 x 30 cm

Zwei Jahre später starb er an den Folgen eines Flugunfalls. Er ist also noch zwei Jahre nach diesem Unfall unvermindert weiter geflogen und hat seine Flugapperate verbessert wo er konnte.

Mein Konzept für die Ausstellung und die Auseinandersetzung mit dem Traum vom Fliegen an sich und Otto Lilienthal.  Ich stelle mir vor, 100 A4 Überzeichnungen wie auf der vorigen Seite dargestellt zu zeichnen und als eines der Auseinandersetzungen zu präsentieren. Es soll symbolisch die Anzahl der Versuche darstellen, die Lilienthal benötigte, um seine Flugapparate zu entwickeln. Um Lilienthal präsent auf den Blättern zu halten übermale ich seine Konstruktionen und  Fotos von ihm.

Unser Ausstellungsort die Humboldt Bibliothek

Unser Ausstellungsort die Humboldt Bibliothek

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Für den Start unseres Projektes „Berlin-Tegel Eine Hommage an den Flugplatz mitten im Herzen von Berlin„, konnten wir als Ausstellungsort die Humboldt Bibliothek gewinnen. Das Gebäude der Humboldt Bibliothek wurde 1988  nach Entwürfen des Architekten Charles W. Moore errichtet. Die Bibliothek ist über dem Hafenbecken des Tegler Hafens angeordnet. Es ist ein moderner Bau, der sein Flair erst im inneren entfaltet. Auf der Home Page der Bibliothek steht

„Die eingebauten Bücherwände über zwei Etagen erinnern an barocke Klosterbibliotheken, und die großzügige dreischiffige Halle fordert verschiedene Vergleiche heraus: vom Sakralbau bis zur Industriearchitektur.“

Nun diese Beschreibung wird aus unserer Sicht der Bibliothek nur zum Teil gerecht. Es ist ein wunderbares Gebäude, licht, hoch, gemütlich, das zum Verweilen einlädt. Gerade dieser letzte Punkt macht die Beschreibung des besonderen Flairs erst vollständig und erklärt, warum die Humboldt Bibliothek ein gefragter Ort für Ausstellungen, Lesungen, Konzerte und Preisverleihungen ist.

Unsere Ausstellung wird am Montag, 4. Juni 2012 um 19.30 Uhr eröffnet, genau einen Tag nach der offiziellen Schließung des Flughafens Tegel. In dem Veranstaltungskalender der Humboldt Bibliothek wird unser Vernissage wie folgt angekündigt:

„Berlin Tegel : Eine Hommage an den Flugplatz mitten im Herzen von Berlin“.
Susanne Haun (Zeichnung) – Frank Koebsch (Aquarell) – Christiane Weidner (Fotografie).
Begleitend zur Ausstellung erscheint im Jaron Verlag ein Buch unter der Federführung des Journalisten Christian Bahr.

Wir möchten uns bei Frau Lauter für die Unterstützung bedanken. Hier ein paar Fotos von unserem Besuch in der Humboldt Bibliothek.

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Wir freuen uns Sie ab den 04.06.2012 in unserem Ausstellungsort die Humboldt Bibliothek begrüßen zu können.